In Norditalien entsteht ein 24 Kilometer langer Radweg, der zwei Regionen miteinander verbindet.
Stell dir vor, du kannst bald mit dem Rad quer durch den Nordosten Italiens fahren – auf einer eigenen Strecke, ohne große Straßen. Genau das passiert gerade: Zwischen dem Ort Motta di Livenza in Venetien und San Vito al Tagliamento in Friaul-Julisch Venetien wird ein neuer Radweg gebaut. Er ist rund 24 Kilometer lang und führt durch die kleinen Gemeinden Chions, Pravisdomini und Sesto al Reghena. Die Trasse verläuft dort, wo früher einmal Züge fuhren.
Gebaut wird das Ganze vom Wasserunternehmen Livenza Tagliamento Acque, kurz LTA. Das Unternehmen versorgt normalerweise 42 Gemeinden mit Trinkwasser und kümmert sich um Abwasser. Dabei wurden entlang der alten Bahnstrecke schon Wasserrohre verlegt – diese Arbeiten werden jetzt für den Radweg mitgenutzt. Das spart Geld und schont die Umwelt, weil nicht noch einmal alles aufgegraben werden muss.
