Der designierte ORF-Generaldirektor Clemens Pig verschiebt die Besetzung von vier ORF-Direktorenstellen und neun Landesdirektorenstellen und holt externe Berater aus Deutschland und der Schweiz dazu.
Beim ORF, dem größten österreichischen Fernseh- und Radiosender, stehen viele wichtige Führungsjobs neu zur Besetzung an. Insgesamt geht es um 13 Stellen: vier ORF-Direktorinnen und -Direktoren und neun Landesdirektorinnen und -Landesdirektoren. Ursprünglich hätte der Stiftungsrat, also das Aufsichtsgremium des ORF, schon am 21. Juli über die neuen Leute abstimmen sollen. Jetzt wurde dieser Termin aber verschoben.
Pig will bei der Auswahl ganz genau hinschauen und holt sich dafür Hilfe von außen. Zwei Personalberaterinnen bzw. Personalberater aus Deutschland und der Schweiz werden die vielen Bewerbungen mitprüfen. So soll niemand bevorzugt oder benachteiligt werden, und am Ende soll ein "strikt ausgewogenes Geschlechterverhältnis" herauskommen, also gleich viele Frauen und Männer in den Führungspositionen. Bewerben kann man sich noch bis zum 14. Juli um 24 Uhr.
