Am Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf gibt es ab August einen Da-Vinci-Roboter, der Ärztinnen und Ärzte bei Operationen unterstützt.

Stell dir vor, ein Roboter hilft im Operationssaal – nicht allein, sondern als verlängerter Arm der Chirurgin oder des Chirurgen. Genau so ein Gerät, genannt Da-Vinci, ist jetzt im Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf angekommen. Ab 5. August 2026 werden damit die ersten Eingriffe gemacht, zuerst in der Urologie, der Allgemeinchirurgie und der Gynäkologie. Der Roboter macht keine Schnitte von selbst: Die Ärztin oder der Arzt sitzt an einer Konsole, schaut auf einen Bildschirm und steuert die Roboterarme ganz fein.

Für Patientinnen und Patienten hat das viele Vorteile. Die Schnitte sind kleiner, es gibt weniger Blutverlust, weniger Schmerzen nach der OP und man erholt sich schneller. Ronald Zwrtek, der ärztliche Leiter des Klinikums, sagt: "Diese Methode führt zu geringeren Komplikationsraten, reduziertem Blutverlust, weniger Schmerzen sowie einer insgesamt schnelleren Genesung." So ein Roboter ist also vor allem ein Werkzeug für mehr Präzision.