In Rumänien gibt es seit Wochen Streit um die Regierung, und jetzt soll ein neuer Ministerpräsident das Land führen.

Kurz erklärt: Rumänien ist ein Land in Südosteuropa und gehört zur EU und zur Nato. Seit Mai 2026 gibt es dort keinen richtigen Ministerpräsidenten mehr, weil das Parlament den alten, Ilie Bolojan, rausgeworfen hat. Bolojan wollte Reformen durchziehen, also zum Beispiel sparsamer mit Staatsgeld umgehen. Einigen Politikern passte das nicht, und sie haben ihn mit einem Misstrauensvotum gestürzt. Das ist so etwas wie eine Schulnote: Das Parlament sagt damit „Wir vertrauen dir nicht mehr".

Seitdem wird im Hintergrund weiter gestritten. Präsident Nicusor Dan hat jetzt den Politiker Adrian Vestea damit beauftragt, eine neue Regierung zu bilden. Vestea kommt aus der liberalen PNL-Partei und war vorher Kreischef in der Region Brasov. Er sagt selbst, er wolle Reformen anpacken und dafür sorgen, dass Rumänien weiter eng mit dem Westen zusammenarbeitet. Klingt erst mal nach einem Neustart, oder?