Alexander Ospelt aus Liechtenstein ist der neue Präsident des internationalen Skiverbandes FIS und löst Johan Eliasch ab.

Stell dir vor, ein Sportverband wählt eine neue Chefin oder einen neuen Chef – so wie in einer großen Vereinssitzung, nur international. Genau das ist beim 57. FIS-Kongress passiert, dem Treffen des Weltskiverbandes. Am Ende stand es 65 zu 64 Stimmen für Alexander Ospelt. Das heißt: Er hat mit nur einer einzigen Stimme mehr gewonnen. Ospelt ist 58 Jahre alt, kommt aus Liechtenstein und arbeitet als Rechtsanwalt und Unternehmer. Schon von 2016 bis 2023 hat er den Skiverband seines Heimatlandes geführt und kennt den Weltskisport deshalb gut.

Sein Gegenkandidat war Johan Eliasch, der den Verband seit 2021 geleitet hat. Er ist 64 Jahre alt und war in der Vergangenheit immer wieder kritisiert worden, unter anderem wegen seiner Art zu führen und wegen der finanziellen Lage des Verbandes. Auch bekannte Skistars wie Marco Odermatt und Mikaela Shiffrin hatten sich öffentlich gegen ihn ausgesprochen. Große Skiverbände aus Österreich, Norwegen, Italien, der Schweiz, Kanada und den USA standen hinter Ospelt.