Forschende haben einen Antikörper getestet, der Parkinson vielleicht langsamer machen kann – und eine Studie aus Innsbruck war mit dabei.
Bei Parkinson sterben im Gehirn langsam Nervenzellen ab, die den Botenstoff Dopamin brauchen. Das Protein Alpha-Synuclein verklumpt dabei und breitet sich aus. Viele Forschende glauben, dass genau diese Klumpen die Krankheit vorantreiben. Genau dort setzt der Antikörper Prasinezumab an: Er soll das Protein außerhalb der Nervenzellen einfangen und abbauen.
In der PADOVA-Studie bekam die Hälfte der Teilnehmenden den Antikörper als Infusion, die andere Hälfte ein Placebo – also eine Infusion ohne Wirkstoff. Seit 2021 haben 534 Menschen mit Parkinson im Frühstadium mitgemacht, an 110 Zentren in Europa, den USA und Kanada. In Innsbruck waren 20 Personen dabei, die Studie wurde dort von Klaus Seppi geleitet.
