Am Wiener Haus des Meeres gibt es jetzt spezielle Holz-Quartiere für Fledermäuse – und du kannst sogar mitforschen, wie gut sie ankommen.
Stell dir vor, du suchst in der Stadt eine Wohnung, aber alle coolen Altbauten mit Nischen und Spalten sind schon weg. Genau so geht es vielen Fledermäusen in Wien. Deshalb haben Tierschützer jetzt am Haus des Meeres künstliche Schlafplätze aus Holz an die Fassade gebaut.
Insgesamt zehn verschiedene Fledermausarten, die in Wien leben, können die neuen Quartiere nutzen. Die kleinen Untermieter sind super nützlich, weil sie jede Nacht tonnenweise Insekten fressen – ganz ohne Chemie.
Das Spannende daran: Ein Team aus Wissenschaftlern und freiwilligen Helfern wird jetzt genau beobachten, welche der neuen Holz-Villen bei den Fledermäusen am beliebtesten sind. So ein Projekt, bei dem normale Leute mitforschen, nennt man Citizen Science. Vielleicht ist das ja auch mal was für dich?
Warum ist das für dich wichtig?
Das Projekt zeigt dir, wie du selbst in der Stadt etwas für den Schutz von Tieren tun kannst – und dass Wissenschaft richtig Spaß machen kann.
