Im Strafverfahren zur Brandkatastrophe von Crans-Montana mit 41 toten, überwiegend jungen Menschen ist eine fünfzehnte Person angeklagt worden – ein ehemaliger Politiker aus der Region.

Was ist passiert? Bei einem Brand in einer Bar im Walliser Ferienort Crans-Montana sind in der Silvesternacht 41 Menschen ums Leben gekommen, die meisten von ihnen waren jung. 115 weitere wurden verletzt. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft eine weitere Person angeklagt, die früher Vizepräsident der damaligen Gemeinde Chermignon und später Gemeinderat von Crans-Montana war. Insgesamt sind damit 15 Personen beschuldigt.

Wer hilft? Die Walliser Staatsanwaltschaft ermittelt weiter und hat für Juli mehrere wichtige Befragungen angesetzt, unter anderem den neuen Beschuldigten, den früheren Bürgermeister Jean-Claude Savoy und einen früheren Sicherheitsverantwortlichen. So soll geklärt werden, ob es bei der Bewilligung und Kontrolle des Lokals «Le Constellation» Versäumnisse gab.