Die NATO plant, im nächsten Jahr weniger Soldaten im Kosovo zu stationieren, weil sich die Sicherheitslage dort stabilisiert hat.
Die NATO führt im Kosovo seit 1999 eine Mission mit dem Namen KFOR. Aktuell sind dort rund 4.600 Soldatinnen und Soldaten aus 31 Ländern stationiert, darunter etwa 300 aus Deutschland. Ziel ist es, für Sicherheit zu sorgen, damit sich das Land weiter friedlich entwickeln kann.
Nun hat die NATO angekündigt, die Truppenzahl im Laufe des nächsten Jahres schrittweise zu verringern. Als Grund nennt das NATO-Oberkommando SHAPE eine „allgemein stabile" Sicherheitslage. Das heißt: Die Lage ist gerade ruhig genug, um weniger Soldaten dort zu lassen.
Gleichzeitig hat der Bundestag in Berlin die deutschen Mandate für KFOR und für die EU-Mission EUFOR Althea in Bosnien-Herzegowina verlängert. So bleibt Deutschland vorerst weiter beteiligt, falls die Lage sich wieder verschlechtern sollte.
