Ein Pferd, das vorher niemand auf der Rechnung hatte, hat in Hoppegarten ein großes Rennen gewonnen.
Die Stute Nastaria hat beim Fürstenberg-Rennen in Hoppegarten alle überrascht. Vor dem Rennen galt sie als Außenseiterin – das bedeutet, dass Experten ihr nicht den Sieg zugetraut haben. Doch Nastaria lief stark und kam als Erste ins Ziel. Für sie war es schon der zehnte Sieg in ihrer Karriere.
Auf dem zweiten Platz landete der dreijährige Hengst Spezialist mit seinem Jockey Miguel Lopez. Er war das beste junge Pferd in diesem Rennen. Dritter wurde Narrativo mit Lennart Hammer Hansen – er gehörte vor dem Start zu den Favoriten, konnte seine Chance aber nicht nutzen. Das Pferd Bright Light, auf das viele gesetzt hatten, landete nur auf Platz fünf.
Jockey Josef Bojko ist 55 Jahre alt und freute sich riesig über den Sieg. Er nannte Nastaria eines seiner Lieblingspferde. Er sagte nach dem Rennen: „Sie gehört zu meinen Lieblingspferden. Sie sagt mir, wenn es losgeht. Sie ist ganz einfach zu reiten.“ Das zeigt, wie gut Reiter und Pferd sich verstehen.
Trainiert wird Nastaria von Anna Schleusner-Fruhriep in Marlow, einem Ort in Mecklenburg-Vorpommern in der Nähe der Ostsee. Sie ist gleichzeitig die Besitzerin der Stute. Insgesamt hat Nastaria in ihrer Laufbahn schon 331.405 Euro an Preisgeld gewonnen. Das Rennen war mit 55.000 Euro dotiert und über 7.000 Zuschauer haben live in Hoppegarten mitgefiebert.
Warum ist das für dich wichtig?
Im Sport kommt es oft vor, dass Außenseiter gegen die Favoriten gewinnen – Nastaria zeigt, warum man nie vorher weiß, wie ein Rennen ausgeht.
