In Wien hat die Polizei einen teuren Sportwagen eingezogen, weil der Fahrer viel zu schnell durch die Innenstadt gefahren ist.

Stell dir vor, du fährst nachts durch die Stadt und plötzlich steht die Polizei da. Genau das ist einem 47-jährigen Mann in Wien passiert. Er saß in einem nagelneuen Ferrari und ist mit 114 km/h über den Franz-Josefs-Kai gebraust – erlaubt waren aber nur 50 km/h. Die Polizei hat den Wagen daraufhin sofort beschlagnahmt.

Der Ferrari war übrigens ein ganz besonderes Modell: ein SF 90 Stradale mit 1.000 PS, der ungefähr eine halbe Million Euro kostet. Damit gehört er zu den schnellsten und teuersten Autos, die man als Normalbürger überhaupt kaufen kann. Solche Wagen sieht man auf der Straße eher selten.

Für den Mann hat der Ausflug üble Folgen: Die Polizei hat ihm den Führerschein vorläufig abgenommen und mehrere Anzeigen geschrieben. Außerdem wurde bei der Kontrolle noch eine Alkoholisierung von 0,7 Promille festgestellt – das ist zwar nicht extrem viel, aber zusammen mit dem Rasen ein zusätzliches Problem.