Japans Berge verzeichnen so viele Rettungseinsätze wie nie zuvor – auch am Mount Fuji.

Was ist passiert? In Japan mussten im letzten Jahr 3.623 Menschen in den Bergen gerettet werden. Das ist ein neuer Rekord. Am Mount Fuji hat die Klettersaison gerade erst angefangen. Die Wege sind noch bis Mitte September offen. Der erfahrene Bergsteiger Tatsuo Nanai sagt, er sei „very worried“, weil noch mehr Menschen in Not geraten könnten. Er sagt auch: „Too many people underestimate Mount Fuji. For anyone who takes it lightly, it can be very dangerous.“ Am Startpunkt der beliebtesten Route tragen manche Wanderer Sandalen und dünne Jacken – Kleidung, die auf 3.776 Metern Höhe nicht ausreicht.

Wer hilft? In Japan kümmern sich die Nationale Polizeibehörde und lokale Bergclubs wie der Fuji-san Club um Aufklärung und Rettung. Sie informieren über Wetter, Ausrüstung und Risiken. Bergführer zeigen sicheren Weg und Tempo. Auch erfahrene Bergsteiger wie Tatsuo Nanai sprechen öffentlich über die Gefahren, damit weniger Menschen leichtsinnig loslaufen.

Was kannst du tun? Wenn du selbst einmal in den Bergen wandern willst, bereite dich gut vor: Prüfe Wetter und Route, trage feste Schuhe und warme Kleidung, nimm genug Wasser und Zeit mit. Starte früh am Morgen und steige nicht allein auf, wenn du keine Erfahrung hast. Respektiere die Natur – ein Berg bleibt ein Berg, auch wenn er im Sommer schön aussieht.

Warum ist das für dich wichtig?

Wenn du selbst gern wanderst oder eine Reise nach Japan planst, zeigt dir dieser Bericht, warum gute Vorbereitung im Hochgebirge lebenswichtig ist.