Bei einer Übung des Bundesheeres in Niederösterreich ist am Donnerstag ein Motorradfahrer mit einem Militärfahrzeug kollidiert und gestorben.

Was ist passiert? In Wiesmath, einer Gemeinde in Niederösterreich, ist am Donnerstagmittag ein Motorradfahrer mit einem Unimog des Bundesheeres zusammengestoßen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Ein Unimog ist ein großes, geländegängiges Militärfahrzeug, das zum Beispiel für Transporte verwendet wird. Zum Verstorbenen selbst gibt es derzeit noch keine weiteren Informationen. Das Militärfahrzeug gehörte zur Garde, einer traditionsreichen Einheit des Bundesheeres, und war Teil einer Kolonne, die im Rahmen der Übung "Wechselland 26" der Theresianischen Militärakademie unterwegs war. So heißt die Ausbildungsübung, bei der Soldaten und Soldatinnen trainieren. Wie es genau zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt jetzt.

Wer hilft? Mehrere Ersthelfer haben sofort versucht, dem Mann zu helfen. Auch ein Notarzthubschrauber wurde alarmiert, also ein Rettungshubschrauber mit Notärzten an Bord. Leider konnten die Helfer den Motorradfahrer nicht mehr retten. Das Bundesheer kümmert sich jetzt um die betroffenen Soldaten. Der Lenker, der Beifahrer und der Kommandant der Kolonne bekommen psychologische Betreuung. Michael Bauer, der Sprecher des Verteidigungsministeriums, hat den Unfall bestätigt und sein Mitgefühl ausgedrückt: "Wir bedauern den Unfall".