Ein Motorboot mit zehn Personen aus Österreich ist nahe der italienischen Hafenstadt Triest gekentert, Rettungskräfte suchen vor Ort.

Was ist passiert? Ein Motorboot mit dem Namen „Diwa II" war auf dem Weg von Porto Piccolo-Sistiana in Italien nach Izola in Slowenien. Kurz vor dem Hafen von Triest, etwa 300 Meter vom Ufer entfernt, kippte das Boot zur Seite und ging unter. An Bord waren zehn Menschen aus Österreich. Über die genauen Gründe wird noch ermittelt, möglicherweise spielten Wetter oder Strömung eine Rolle. Solche kurzen Fahrten über die Bucht von Triest sind im Sommer beliebt, können aber tückisch sein, wenn sich das Wetter plötzlich ändert.

Wer hilft? Die italienische Küstenwache hat sofort einen Großeinsatz gestartet. Boote, Taucher und ein Hubschrauber suchen das Seegebiet rund um die Hafeneinfahrt ab. Auch Rettungsdienste und die Hafenbehörde von Triest sind vor Ort. Die österreichischen Behörden halten Kontakt zu den italienischen Einsatzkräften und kümmern sich darum, Angehörige zu informieren und konsularische Hilfe zu organisieren.