Taucher wollten ein abgestürztes Flugzeug aus 165 Metern Tiefe heben, mussten aber wegen eines herannahenden Sturms aufhören.
Was ist passiert? Im Attersee in Österreich liegt ein Flugzeugwrack in 165 Metern Tiefe – so tief, wie ein sehr hohes Haus hoch ist. Spezialtaucher und Feuerwehrleute versuchen, das Wrack Stück für Stück an die Oberfläche zu holen. Am Samstagmorgen hat der Einsatzleiter Wolfgang Hufnagl gesagt, dass der Einsatz wegen eines Sturms, der bald kommen sollte, abgebrochen wird. Sicherheit geht vor.
Wer hilft? Viele Einsatzkräfte arbeiten zusammen: die Feuerwehr, die Polizei und das Landeskriminalamt Oberösterreich. Sobald das Wrack mit einem Seil verbunden ist, können Taucher ab etwa 40 Metern Tiefe Auftriebskörper anbringen. Das sind große Behälter, die das Flugzeug beim Hochheben tragen, damit es nicht wieder nach unten sinkt.
Was kannst du tun? Du kannst den Einsatzkräften Platz geben und den See in der Nähe des Einsatzortes meiden, falls dort Absperrungen bestehen. Wenn du dich für die Berichte interessierst, schau auf seriöse Nachrichtenseiten und teile keine ungeprüften Gerüchte – zum Beispiel über die Ursache oder mögliche Insassen, solange die Behörden noch ermitteln.
