Nach dem WM-Aus von Südkorea hat ein anonymer User im Internet den Nationaltrainer mit dem Tod bedroht – die Polizei reagiert mit viel mehr Sicherheit am Flughafen.
Was ist passiert? Südkorea ist bei der Fußball-WM in der Gruppenphase ausgeschieden. Nach dem Turnier tauchte in einem südkoreanischen Onlineforum eine anonyme Morddrohung gegen den Trainer Hong Myung Bo auf, genau für den Tag, an dem die Mannschaft am Flughafen Incheon zurückerwartet wurde. Solche Drohungen sind kein Dumme-Jungen-Streich, sondern eine Straftat, gegen die die Polizei jetzt ermittelt.
Wer hilft? Die Polizei von Südkorea hat sofort reagiert. Sie schickt 160 zusätzliche Polizisten zum Flughafen Incheon. Außerdem stellt der Flughafen ein eigenes Sicherheitsteam aus 25 Personen. So soll die Mannschaft sicher ankommen, und die Drohung kann nicht in die Tat umgesetzt werden. Präsident Lee Jae Myung hat sich außerdem öffentlich gegen den Vorfall gestellt und Konsequenzen gefordert.
Was kannst du tun? Wenn du online etwas siehst, das beleidigend oder bedrohlich ist, kannst du es bei den Plattformen oder bei der Polizei melden. In Deutschland funktioniert das zum Beispiel über die Online-Meldestellen der Landespolizeien. Drohungen sind nie „nur Spaß“ – wer andere im Netz bedroht, macht sich strafbar. Bleib fair, auch wenn du enttäuscht bist: hinter jedem Sportler steht ein Mensch.
