Österreichs Fußball-Nationalteam hat Algerien 3:2 geschlagen und steht damit im Achtelfinale der WM in den USA.
Das Spiel gegen Algerien war nichts für schwache Nerven. Österreich ging zweimal in Führung, kassierte aber in der Nachspielzeit sogar noch das 2:3 durch Riyad Mahrez, einen früheren Star von Manchester City. Doch dann kam Kalajdzic ins Spiel – und nur 61 Sekunden nach seiner Einwechslung schoss er den Ausgleich. „Gefühlt bin ich irgendwie im Schock“, sagte er später. Der Stürmer aus Wien ist 28 Jahre alt, zwei Meter groß und hat in seiner Karriere schon drei Kreuzbandrisse überstanden. Umso mehr bedeutet ihm dieser Moment: „Es ist einer der schönsten Momente in meiner Karriere.“
Trainer Ralf Rangnick, der an diesem Wochenende 68 wird, verglich das Spiel mit einem Film von Alfred Hitchcock – also einem echten Thriller. Auch die Spieler selbst konnten kaum fassen, was gerade passiert war. David Alaba gab zu, dass er schon gedacht hatte, die Koffer packen zu müssen. Und Stürmer Marko Arnautovic brachte es auf den Punkt: „Das war crazy“. Trotzdem warnte Mittelfeldspieler Marcel Sabitzer: „Das war teilweise unseriös“ – also nicht konsequent genug. Trotz aller Kritik steht aber fest: Österreich ist weiter!
