Seit April 2026 müssen große Supermärkte in Österreich Produkte kennzeichnen, bei denen weniger drin ist, der Preis aber gleich bleibt.

Stell dir vor, du kaufst deine Lieblingschips und die Tüte ist plötzlich kleiner – aber du zahlst denselben Preis wie vorher. Genau das nennt man Shrinkflation oder eben „Mogelpackung“. Seit dem 1. April 2026 gilt in Österreich ein neues Gesetz, das Supermärkte dazu verpflichtet, solche Produkte klar zu kennzeichnen. So sollst du auf einen Blick sehen, ob du weniger Ware für dein Geld bekommst.

Die großen Ketten SPAR, Lidl und HOFER sagen, sie hätten gar keine betroffenen Produkte im Sortiment. BILLA hat die Kennzeichnung sogar schon ab Januar 2026 freiwillig eingeführt – also drei Monate früher als nötig. Das Wirtschaftsministerium findet das Gesetz wichtig, weil es für mehr Fairness beim Einkaufen sorgen soll.

Wenn ein Geschäft sich nicht an die Kennzeichnungspflicht hält, kann es bis zu 15.000 Euro Strafe zahlen. Deshalb achten die Händler jetzt genau darauf, ihre Produkte korrekt auszuzeichnen. Für dich bedeutet das: Du kannst beim Einkaufen besser vergleichen und siehst sofort, wenn eine Packung weniger Inhalt hat als früher.

Warum ist das für dich wichtig?

Wenn du selbst einkaufen gehst oder deiner Familie beim Einkaufen hilfst, kannst du mit dem neuen Gesetz sofort erkennen, ob du für dein Geld weniger bekommst als früher.