Mexiko hat die Fußball-WM 2026 mit einem Sieg gegen Südafrika eröffnet, doch am Rande gab es Proteste und Zusammenstöße.
Was ist passiert? Am 12. Juni 2026 hat Mexiko im Azteca-Stadion in Mexiko-Stadt das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Südafrika mit 2:0 gewonnen. Es war das erste Mal, dass Mexiko ein WM-Eröffnungsspiel für sich entschied. Zehntausende Fans feierten auf dem Zócalo, dem großen Platz in der Innenstadt. Präsidentin Claudia Sheinbaum gratulierte der Mannschaft und sprach von einem Tag voller Emotionen, Hoffnung und Nationalstolz. Gleichzeitig demonstrierten am Stadion Angehörige von mehr als 130.000 Vermissten; die Polizei setzte Tränengas ein und hielt die Lage mit berittenen Beamten unter Kontrolle.
Wer hilft? Die mexikanische Regierung und die Stadt Mexiko-Stadt haben die Sicherheit mit einem großen Aufgebot an Polizei und Nationalgarde organisiert. Zufahrtsstraßen waren gesperrt, Fans konnten die letzten 1,6 Kilometer nur zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen. Präsidentin Sheinbaum betonte, dass in Mexiko-Stadt alle ihre Rechte wahrnehmen dürften – sowohl Demonstrierende als auch Fußballfans. Die Behörden hoben die Sperrungen rund dreieinhalb Stunden nach dem Schlusspfiff wieder auf, sodass die Menschen sicher nach Hause kommen konnten.
