Bevor am Donnerstagabend das erste Spiel der Fußball-WM 2026 angepfiffen wird, ist in Mexiko-Stadt ziemlich viel los: Polizei, Demonstrationen und ein großes Sicherheitsnetz rund um das Stadion.
Was ist passiert? In Mexiko-Stadt findet am Donnerstagabend (21 Uhr deutscher Zeit) das erste WM-Spiel statt: Mexiko spielt gegen Südafrika. Damit alles sicher ist, hat die Polizei rund um das Azteca-Stadion eine 1,6 Kilometer lange Sperrzone eingerichtet. Autos dürfen da nicht mehr durch, nur Menschen zu Fuß, mit dem Rad oder mit einer Sondererlaubnis. Schon zwei Tage vorher haben protestierende Lehrer Straßen rund um das Stadion blockiert, und für den Spieltag sind weitere Demonstrationen angekündigt.
Wer hilft? Die mexikanische Regierung und die Stadtverwaltung versuchen, mit Hunderten Polizisten und Mitgliedern der Nationalgarde für Ordnung zu sorgen. Präsidentin Claudia Sheinbaum hat den Lehrern Verbesserungen bei den Renten in Aussicht gestellt. Am Vorabend gab es ein langes Treffen zwischen der Lehrergewerkschaft CNTE und Regierungsvertretern, aber ohne Ergebnis – die Gewerkschaft will die Vorschläge erst prüfen. Am Rande des Spiels trifft sich der US-Außenminister Marco Rubio mit dem Präsidenten von Paraguay, um über Sicherheit und Handel zu reden.
