Meta hat eine neue KI-Bilder-Funktion nur einen Tag nach dem Start wieder aus dem Netz genommen, weil viele Menschen protestiert haben.

Was ist passiert? Meta, das Unternehmen hinter Facebook, Instagram und WhatsApp, hatte am Dienstag eine neue KI-Funktion mit dem Namen „Muse Image" vorgestellt. Damit konnte man im KI-Chatbot Bilder erzeugen oder verändern. Schon kurz danach gab es viel Kritik. Die Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA und andere Stimmen aus der Kreativbranche sagten, dass die Funktion die Rechte von Schauspielerinnen und Schauspielern verletzen könnte. Meta hat darauf reagiert und geschrieben: „Wir haben das Feedback gehört, dass diese Funktion ihr Ziel verfehlt hat, daher ist sie nicht mehr verfügbar". Das Tool ist also momentan nicht mehr erreichbar.

Wer hilft? In dem Fall haben sich vor allem Gewerkschaften wie SAG-AFTRA und andere Verbände aus der Film- und Musikbranche stark gemacht. Sie setzen sich schon länger dafür ein, dass KI-Systeme die Rechte von echten Menschen nicht einfach übergehen. Auch Politikerinnen und Politiker in den USA und Europa diskutieren gerade neue Regeln, die klar regeln sollen, wie KI Bilder von echten Personen erzeugen darf. So entsteht Druck auf große Tech-Firmen, bevor etwas Schlimmeres passiert.