Ein neuer Bericht zeigt, dass seit Januar 2025 deutlich mehr Menschen in US-Abschiebehaft gestorben sind als vorher.
Was ist passiert? In den USA werden Menschen ohne Papiere in speziellen Gefängnissen festgehalten, oft monatelang. Die Behörde ICE ist dafür zuständig. Menschenrechtsorganisationen haben jetzt gezählt: Seit US-Präsident Donald Trump im Januar 2025 angefangen hat, sind 140 Prozent mehr Menschen in dieser Haft gestorben als im Jahr davor. Insgesamt waren es 52 Tote, sieben davon haben sich selbst getötet. Die Organisationen sagen: Viele hätten gerettet werden können, wenn sie besser medizinisch versorgt worden wären.
Wer hilft? Die Organisationen Human Rights Watch und Physicians for Human Rights haben den Bericht geschrieben. Sie untersuchen schon lange, wie es Menschen in Haft geht. Reagan Williams von Human Rights Watch hat gesagt: Die Regierung kümmere sich nicht genug um die Kranken, sondern sperre nur immer mehr Leute ein. Der Bericht soll die Öffentlichkeit aufmerksam machen und Druck auf die Regierung ausüben, damit sich etwas ändert.
