Die Bundesregierung und Hessen bauen die Überwachung mit Fußfesseln stark aus, damit Menschen vor Gewalt in der eigenen Familie besser geschützt sind.
In Hessen gibt es seit Anfang 2025 ein besonderes System: Wenn jemand eine Partnerin oder einen Partner bedroht oder verletzt hat, bekommt diese Person eine Fußfessel. Auch die gefährdete Person bekommt freiwillig ein kleines Gerät. Kommt der Täter der gefährdeten Person zu nahe, schlägt das System Alarm und warnt die betroffene Person. Sie hat sogar einen Panikknopf, um schnell Hilfe zu holen. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig und Hessens Justizminister Christian Heinz haben in Weiterstadt gesagt, dass diese Technik jetzt für ganz Deutschland viel größer aufgebaut wird.
Viele Menschen und Organisationen helfen Betroffenen von Gewalt zu Hause. Neben der Polizei sind das Frauenhäuser, Beratungsstellen und Hilfetelefone. Sie unterstützen die Betroffenen dabei, sich zu schützen und ein Leben ohne Angst aufzubauen. Die Minister machen deutlich: Wegschauen ist keine Lösung, und es braucht mehr Hilfe und mehr Schutz für die Opfer.
