Berlins zwölf Bezirke bekommen vom Senat mehr Geld und bessere Planung, um den Eichenprozessionsspinner in den Griff zu kriegen.

In Berlin gibt es gerade ein Problem mit einer kleinen Raupe: dem Eichenprozessionsspinner. Die Raupe hat feine Brennhaare, die für Menschen unangenehm sein können. Deshalb sind in Berlin schon Parks geschlossen worden. Die zwölf Bezirke der Stadt kümmern sich darum und saugen zum Beispiel die Nester ab.

Die Raupe breitet sich aber immer weiter aus, sogar über die Grenzen einzelner Bezirke hinweg. Das macht die Sache schwer, weil jeder Bezirk bisher allein gegen die Tiere vorgegangen ist. Die Bezirke haben deshalb beim Senat – also der Berliner Landesregierung – mehr Hilfe eingefordert.

Der Senat hat reagiert. Staatsekretär Andreas Kraus hat im RBB-Abendschau gesagt: „Das heißt, die Bezirke müssen am Ende des Tages für mehr Aufwand mehr Geld bekommen.“ Der Senat will die große Planung und Steuerung übernehmen, die Umsetzung bleibt aber bei den Bezirken. So soll bis Februar 2027 alles gut aufgestellt sein.