In Österreich wurde dieses Jahr bereits 14 Mal eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Jetzt diskutiert die Politik, was sich ändern muss.

Was ist passiert? Nach einem besonders schlimmen Fall in Taufkirchen an der Pram, bei dem eine Frau getötet wurde, reden Politikerinnen und Politiker über mehr Schutz für Frauen. Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser hat heuer schon 14 solche Tötungen gezählt. Frauenministerin Holzleitner (SPÖ) hat gesagt: Das Frauenbudget steigt 2027 auf 55 Millionen Euro – so viel wie nie zuvor in Österreich.

Wer hilft? Beratungsstellen für Frauen und Mädchen werden ausgebaut. Frauenhäuser bekommen mehr Geld. Es gibt auch Gewaltschutzzentren und eine Frauen-Helpline unter 0800-222-555, die Tag und Nacht erreichbar ist. Trotzdem sagen Hilfsorganisationen: An manchen Stellen wird gespart, zum Beispiel bei Programmen gegen Gewalt und bei der Arbeit mit Tätern. Die Expertin Karin Gölly sagt: Täterarbeit ist auch Opferschutz.