Die Landesregierung in Brandenburg und die kommunalen Spitzenverbände haben sich darauf geeinigt, wie die Kommunen in den nächsten Jahren mehr Geld für Investitionen, Rettungsdienste und Kultur bekommen sollen.
Städte und Gemeinden in Brandenburg bekommen bald mehr Geld. Das wurde diese Woche in Potsdam ausgehandelt. Finanzminister Daniel Keller von der SPD sagt: „Eine deutliche Unterstützung des Landes für die Kommunen – trotz des bestehenden Spardrucks vor den Haushaltsberatungen." Das bedeutet: Obwohl überall gespart werden muss, sollen die Städte jetzt zusätzliche Mittel erhalten.
Das Geld soll vor allem für Dinge ausgegeben werden, die ihr im Alltag seht: Straßen, Schulen, Schwimmbäder und den Rettungsdienst. Für die Rettungswagen gibt es in den Jahren 2027 und 2028 jeweils 40 Millionen Euro extra, aufgeteilt auf die Landkreise und kreisfreien Städte. Damit soll verhindert werden, dass manche Kreise Rettungsfahrten in Rechnung stellen, bei denen kein Patient transportiert wurde – diese sogenannten Leerfahrten waren monatelang umstritten.
