Rund 25 Städte und Gemeinden aus Nordrhein-Westfalen sind am Dienstag mit Feuerwehrwagen, Müllautos und Bussen nach Berlin gefahren, um Geld vom Bund zu fordern.

Stell dir vor, deine Stadt hat kein Geld mehr für wichtige Dinge wie Schwimmbäder, Spielplätze oder Buslinien. Genau das passiert gerade in vielen Städten in Nordrhein-Westfalen und anderswo. Deshalb haben sich am Dienstag Vertreter von etwa 25 Kommunen aus NRW in Düsseldorf getroffen und sind mit einem großen Autokorso – insgesamt 22 Fahrzeugen – nach Berlin gefahren. Sie wollen der Bundesregierung zeigen: So kann es nicht weitergehen! In Berlin wollen sie am Bundestag, im Kanzleramt und im Finanzministerium vorbeischauen. Mit dabei sind auch der Oberbürgermeister von Duisburg, Sören Link, und der Stadtkämmerer von Mönchengladbach, Michael Heck. Das Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte" hat die Fahrt organisiert, ihm gehören 73 Städte aus acht Bundesländern an. Besonders auffällig: Viele Fahrzeuge haben Blaulicht, also Feuerwehr- und Rettungswagen. Damit wollen die Städte symbolisch sagen: Bei uns brennt es – im wahrsten Sinne des Wortes!