Forschende aus Graz zeigen: Im letzten Winter sind wieder viele Bienen gestorben, aber es gab mehr Überlebende als im Jahr davor.

Im vergangenen Winter haben in Österreich wieder viele Bienen nicht überlebt. Das haben Forschende der Uni Graz herausgefunden. Aber: Es gab mehr Überlebende als noch im Jahr davor – das ist eine kleine gute Nachricht.

Ein großes Problem ist die Varroa-Milbe. Sie ist der größte Feind der Honigbiene. Die Milbe krabbelt in die Bienenwaben und legt dort Eier. Bienen, die befallen sind, bekommen einen zu kurzen Hinterleib und zu kurze Flügeln. Deshalb putzen sich Bienen gegenseitig: Sie betasten den Körper mit ihren Antennen und entfernen Fremdkörper mit ihren Mundwerkzeugen. Das schützt sie vor der Milbe.

Wildbienen haben es besonders schwer. Sie leben allein, fliegen auch bei schlechtem Wetter und bestäuben andere Pflanzen als Honigbienen. Deshalb finden sie oft weniger Futter. Eine Wildbiene legt nur etwa 20 bis 30 Eier – das macht es schwer, sich zu erholen, wenn Lebensräume zerstört werden.