Eine große Statistik zeigt: Über die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland ist übergewichtig – und das Durchschnittsgewicht steigt seit Jahren.

Stell dir vor, du triffst dich mit zehn zufälligen Erwachsenen in Deutschland. Statistisch gesehen ist dann mehr als die Hälfte von ihnen übergewichtig. Das bedeutet: Sie haben einen Body-Mass-Index (BMI) über 25. Der BMI ist eine Zahl, die Forscher aus Gewicht und Größe berechnen. Liegt er über 25, gilt man als übergewichtig, über 30 sogar als stark übergewichtig (adipös).

Die neuen Zahlen stammen vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden. 19,9 Prozent der Männer und 15,8 Prozent der Frauen gelten dort als adipös. Insgesamt wiegt der Durchschnittsmensch in Deutschland 78,3 Kilogramm – Männer im Schnitt 86,5 Kilo, Frauen 69,7 Kilo. Zum Vergleich: 2017 lag der Durchschnitt noch bei 77 Kilogramm.

Spannend ist auch der Blick aufs Alter: Junge Erwachsene zwischen 18 und 24 sind mit 72,5 Kilogramm die leichteste Gruppe. Am schwersten sind Menschen zwischen 50 und 59 mit 81,3 Kilogramm. Ab etwa 60 Jahren sinkt das Gewicht im Durchschnitt wieder.