Der Prozess um den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg geht in die letzte Runde, und bald sprechen Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Schlussplädoyers.
Was ist passiert? Am 20. Dezember 2024 ist ein Auto in den Weihnachtsmarkt in Magdeburg gefahren. Dabei sind sechs Menschen gestorben und fast 300 verletzt worden, darunter auch Kinder. Seit dem 10. November 2025 läuft vor dem Landgericht Magdeburg der Prozess gegen den Mann, der die Tat gesteuert haben soll. Ein psychiatrisches Gutachten bescheinigt ihm, dass er voll schuldfähig ist.
Wer hilft? Richter Dirk Sternberg leitet den Prozess. Über 200 Nebenklägerinnen und Nebenkläger sind dabei, also Menschen, die selbst betroffen sind. Viele von ihnen haben schon ausgesagt, zum Beispiel die Mutter des getöteten Jungen. Kinder, die den Anschlag miterlebt haben, bekommen Hilfe, weil sie unter Panikattacken, Schlafstörungen und Atemnot leiden. Auch Ärztinnen, Therapeuten und der Maßregelvollzug sind eingebunden.
