Auf der Internationalen Raumstation ISS wurde ein Leck entdeckt – fünf Astronauten sind deshalb in eine SpaceX-Kapsel umgezogen.
Was ist passiert? Auf der ISS, der Internationalen Raumstation, hat die Nasa ein Leck in einem Verbindungstunnel des russischen Swesda-Moduls entdeckt. Das ist ein Teil der Station, in dem Astronauten wohnen und arbeiten. Damit so etwas nicht gefährlich wird, hat die Nasa fünf Astronauten gebeten, in die Dragon-Kapsel von SpaceX umzuziehen. Das ist ein Raumschiff, das an der Station angedockt ist und wie ein „Rettungsboot“ funktioniert. Die fünf betroffenen Astronauten sind die vier Mitglieder der Crew-12 und der US-Astronaut Chris Williams. Sie bleiben dort, bis das Leck repariert ist.
Wer hilft? Die Nasa und die russische Weltraumagentur Roskosmos kümmern sich gemeinsam um die Reparatur. Roskosmos hat angekündigt, dass die Arbeiten wegen neuer Risse sogar noch umfangreicher ausfallen werden als gedacht. Ein Sprecher der Nasa hat über X erklärt, dass die Risse am Swesda-Modul schon länger bekannt sind und genau beobachtet werden. Die Dragon-Kapsel kann laut SpaceX bis zu sieben Menschen Platz bieten – also genug Platz für die fünf Astronauten. Wichtig zu wissen: Die Astronauten waren zu keinem Zeitpunkt in akuter Gefahr.
