Der Trainer des LASK hat nach der WM klare Worte zur Leistung des österreichischen Nationalteams gefunden.
Du hast vielleicht mitbekommen, dass Österreich bei der Fußball-WM ausgeschieden ist. Gegen Spanien ist das Turnier in der Runde der letzten 16 zu Ende gegangen. Der Trainer des LASK, Dietmar Kühbauer, hat sich dazu jetzt geäußert – und seine Meinung ist ehrlich, aber nicht böse.
Kühbauer findet: Das Minimalziel wurde zwar erreicht, weil Österreich weitergekommen ist als bei vielen Turnieren davor. Aber richtig guten Fußball hat die Mannschaft aus seiner Sicht in keinem einzigen Spiel gezeigt. „Nach hinten nicht so verteidigt, wie wir es können, und nach vorne nicht flüssig gespielt“ – so beschreibt er die Probleme in der Abwehr und im Angriff. Damit meint er, dass die Spieler mehr können, als sie auf dem Platz gezeigt haben.
Gleichzeitig sagt Kühbauer aber auch: Gegen Spanien kann man ausscheiden, das ist kein Weltuntergang. Wichtig sei, dass die Mannschaft daraus lernt. Andere Trainer aus der Bundesliga, zum Beispiel von Rapid Wien und von Sturm Graz, sehen das ähnlich und fordern, dass das Team im nächsten Jahr konstanter spielt.
Wenn du selbst Fußball spielst, kannst du von solchen Profis einiges mitnehmen: Auch wenn ein Ergebnis mal passt, heißt das nicht automatisch, dass die Leistung gut war. Kühbauer will, dass die Spieler ehrlich zu sich selbst sind – das gilt im Verein genau wie in der Schule oder bei anderen Dingen, die dir wichtig sind.
