Die österreichische Fußballnationalmannschaft hat bei der WM 2026 gegen Spanien verloren, schaffte aber zum ersten Mal seit fast 30 Jahren die K.o.-Runde.
Was ist passiert? Österreich hat bei der WM in den USA das Achtelfinale erreicht – das ist ein Riesenerfolg, weil das zuletzt 1998 gelungen ist. Im Achtelfinale wartete aber gleich Europameister Spanien. Spanien gilt als eine der besten Mannschaften der Welt, und Österreich hat 0:3 verloren. Der ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick fand, dass das Los für Österreich sehr schwer war: „Hätte, hätte, Fahrradkette", sagte er. Damit meinte er: Hätten wir in der Gruppenphase Erster werden können, hätten wir vielleicht einen leichteren Gegner bekommen. Aber so lief es nicht.
Warum war das Turnier trotzdem etwas Besonderes? Weil Österreich überhaupt dabei war – und das nach fast 30 Jahren Pause! Die Mannschaft hat in der Gruppenphase unter anderem gegen den amtierenden Weltmeister Argentinien gespielt und sich mit einem dramatischen 3:3 gegen Algerien für das Achtelfinale qualifiziert. „Dass wir einige Hindernisse überwinden mussten, ist klar", sagte Rangnick. Es sei ein „emotionales" Turnier gewesen. Es gab auch Rückschläge: Christoph Baumgartner hat sich verletzt, Phillipp Mwene fiel kurz vor dem Spiel aus, und Stefan Posch spielte sogar mit gebrochenem Kiefer und einer Schutzmaske. Das zeigt, wie hart die Spieler für das Team gekämpft haben.
