Der kubanische Außenminister hat bei den Vereinten Nationen Alarm geschlagen, weil es seinem Land sehr schlecht geht.

Kuba steckt in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit dem Ende der Sowjetunion in den 1990ern. Das bedeutet: Es fehlt an Treibstoff, an Waren und an Geld. Der Minister sagte: "Jetzt sollte die Zeit für Solidarität mit Kuba sein."

Warum ist die Lage so ernst? Zum einen liefert Venezuela kaum noch Öl, was früher eine wichtige Stütze war. Zum anderen halten die USA eine Art Blockade aufrecht – sie sanktionieren Firmen und Schiffe, die Kuba mit Öl versorgen. Deshalb kommt kaum noch Treibstoff an.

Außerdem ist der Streit zwischen Washington und Havanna gerade neu angefacht: Die USA haben den früheren Präsidenten Raúl Castro angeklagt, weil er 1996 für einen Flugzeugabschuss verantwortlich sein soll. Das belastet die Beziehungen zusätzlich.