Eine große Umfrage zeigt: Die meisten Krypto-Anleger lassen sich von Kursverlusten nicht verrückt machen und denken langfristig.
Was ist passiert? Anfang des Jahres ist der Bitcoin-Kurs stark eingebrochen. Nach einem Allzeithoch von über 115.000 US-Dollar fiel der Kurs fast um die Hälfte. Das hat viele Anleger verunsichert. Eine neue Studie der Beratungsfirma Strategy& hat 2.500 Krypto-Anleger in fünf Ländern befragt, darunter 500 aus Deutschland. Das Ergebnis: Nur etwa 17 Prozent haben ihre Investments reduziert. Fast 36 Prozent haben zwar verkauft, aber danach wieder nachgekauft. 20 Prozent haben sogar noch mehr Bitcoin oder andere Kryptowährungen gekauft, obwohl die Preise gefallen sind.
Wer hilft? Die Studie stammt von Strategy&, einer Beratungsfirma, die zum Wirtschaftsprüfungsunternehmen PwC gehört. Einer der Autoren, Philipp Wackerbeck, sagt, dass Krypto-Anleger "True Believers" sind. Das heißt: Sie glauben fest an den Wert ihrer Investments und lassen sich von kurzen Abstürzen nicht aus der Ruhe bringen. Außerdem achten Verbraucherschützer und Finanzaufsichten darauf, dass Anleger nicht in zu riskante Anlagen gesteckt werden.
