US-Präsident Donald Trump will ein Abkommen mit dem Iran nicht überstürzen, obwohl es schon fast fertig schien.
Stell dir vor, ein wichtiger Seeweg für Öl und Gas ist seit Monaten blockiert. Das treibt die Preise weltweit in die Höhe und macht vieles teurer – auch bei uns. Genau das ist an der Straße von Hormus passiert, einer Meerenge zwischen dem Iran und Oman. Seit Ende Februar tobt dort ein Krieg, der diesen Weg lahmgelegt hat. Jetzt verhandeln die USA und der Iran über ein Ende der Kämpfe. Am Samstag klang es noch so, als stünde eine Einigung kurz bevor. Doch am Sonntag bremste Trump die Erwartungen: Er habe seine Leute angewiesen, nichts zu überstürzen. Ein Deal müsse perfekt sein, Fehler dürfe es nicht geben.
Trotz der angespannten Lage arbeiten viele Länder daran, eine friedliche Lösung zu finden. Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und andere Staaten der Region führen weiterhin diplomatische Gespräche. Auch US-Außenminister Marco Rubio betont, dass die USA der Diplomatie jede Chance geben wollen. Gleichzeitig gibt es erste kleine Erfolge: Einige feststeckende Schiffe durften die Straße von Hormus in den letzten Tagen wieder verlassen. Das zeigt, dass Gespräche hinter den Kulissen wirken können.
