US-Präsident Trump hat klargestellt, dass es keinen schnellen Deal mit dem Iran geben wird, obwohl viele Länder auf ein Ende des Krieges hinarbeiten.
Was ist passiert? Seit Ende Februar herrscht Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran. Der Iran hat daraufhin die Straße von Hormus blockiert – eine enge Meerenge, durch die normalerweise riesige Mengen Öl transportiert werden. Das hat weltweit zu stark steigenden Preisen für Benzin und Energie geführt. Seit Anfang April gilt eine wackelige Waffenruhe, aber ein richtiger Friedensvertrag ist noch nicht unterschrieben.
Wer hilft? Viele Länder versuchen, eine Lösung zu finden. Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Pakistan, die Türkei, Jordanien und Bahrain führen Gespräche mit beiden Seiten. US-Außenminister Marco Rubio sagt, es liege ein „ziemlich solides Angebot“ auf dem Tisch. Die Verhandler arbeiten an den letzten Kapiteln einer Absichtserklärung, die den Weg zu einem Friedensabkommen ebnen soll. Auch erste Schiffe durften die blockierte Meerenge in den letzten Tagen wieder verlassen – ein kleines Zeichen der Hoffnung.
