Im Berliner Abgeordnetenhaus haben sich Bürgerinnen und Bürger über ungewöhnliche Dinge beschwert – zum Beispiel über Wahlurnen, die aussehen wie Mülltonnen, und über ein Ordnungsamt, das einem FKK-Badenden die Kleidung wegnahm.

Stell dir vor, du gehst wählen und die Urne sieht aus wie eine ganz normale schwarze Mülltonne. Genau das hat einen Berliner gestört. Er hat sich beim Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses beschwert und gesagt, seine Stimme sei so ja „für die Tonne“. Der Ausschuss hat die Eingabe ernst genommen, gleichzeitig aber gesagt, dass diese Behälter praktisch und günstig sind und vor allem bei der Briefwahl genutzt werden. Er hat die Regierung gebeten, dass die Bezirke irgendwann bessere Urnen bekommen.

Ein anderer Berliner fand es doof, dass in der Staatsoper Opernsängerinnen und Opernsänger manchmal mit Mikrofon singen. Er meinte, das sei „unehrlich“ und der natürliche Klang solle bleiben. Nach Prüfung kam heraus: Meistens wird ohne Mikrofon gesungen. Nur bei modernen Opern, die das selbst verlangen, bei Musicals und bei Vorstellungen für Kinder wird manchmal verstärkt. Der Petent hat sich am Ende bedankt und war zufrieden.