Jürgen Klopp hat live im TV verraten, dass er sich mit Red Bull geeinigt hat – jetzt soll er Deutschlands Nationalelf trainieren.
Was ist passiert? Jürgen Klopp (59) hat am Sonntag vor dem WM-Endspiel in einem TV-Gespräch gesagt, dass er eine Einigung mit seinem aktuellen Arbeitgeber Red Bull gefunden hat. Er darf den Konzern verlassen, ohne dass eine Ablöse gezahlt wird. Klopp soll der Nachfolger von Julian Nagelsmann werden, der nach dem frühen WM-Aus der deutschen Mannschaft im Achtelfinale gehen musste. Der DFB plant, Klopp am Freitag in Frankfurt offiziell als neuen Bundestrainer vorzustellen. Sein Vertrag soll bis zur WM 2030 laufen. Klopp selbst sagte: „In den nächsten Tagen sollte es so weit sein. Es steht eigentlich nichts mehr im Wege – nur, es ist noch nicht offiziell.“
Wer hilft? Hinter den Kulissen arbeiten gerade mehrere Leute an der Lösung: DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Vize Hans-Joachim Watzke haben sich schon am vorletzten Samstag in New York mit Klopp getroffen. Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff hat sich mit Klopp persönlich geeinigt, sodass keine Millionen-Ablöse fällig wird. Der DFB betont, dass am Ende die zuständigen Gremien zustimmen müssen – also Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung. So bekommt der Verband die Möglichkeit, den Wechsel sauber und mit vielen Stimmen abzusegnen.
