Ein neuer UNICEF-Bericht zeigt: Jedes zweite Kind auf der Welt ist gleichzeitig von mehreren Klimarisiken wie Hitze, Überschwemmungen oder Luftverschmutzung betroffen.
Was ist passiert? Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hat eine neue Studie veröffentlicht. Das Ergebnis: Die Hälfte aller Kinder weltweit – das sind etwa 1,2 Milliarde – ist gleichzeitig von mehreren Klimagefahren betroffen. Über eine Milliarde Kinder sind sogar drei Gefahren gleichzeitig ausgesetzt, zum Beispiel Hitze, Stürmen und schlechter Luft. Kinderärztinnen und Kinderärzte sagen, dass gerade kleine Kinder Hitze schlechter vertragen als Erwachsene, weil sie weniger schwitzen können. Wenn ein Kind ADHS-Medikamente nimmt, wird das Durstgefühl gedämpft, das kann an heißen Tagen auf dem Schulhof zum Problem werden. Besonders schlimm ist die Lage in Teilen Afrikas, etwa in der Sahelzone, aber auch in Asien, etwa in Bangladesch, Myanmar und Pakistan.
