Yvette Cooper, eine Ministerin aus Großbritannien, sagt: Künstliche Intelligenz kann super viel – aber wenn niemand Regeln aufstellt, kann sie auch super gefährlich werden.
Was ist passiert? In einem langen Aufsatz für die Denkfabrik Chatham House hat Cooper beschrieben, dass Kriminelle, Terrorgruppen und sogar manche Staaten schon heute KI benutzen, um ihre Ziele zu erreichen. Damit meint sie zum Beispiel Programme, die Texte, Bilder oder Videos erzeugen und damit Menschen täuschen können. Sie sagt, so etwas sei heute schon im großen Stil im Einsatz.
Wer hilft? Cooper sagt, dass vor allem große Länder wie die USA und China Verantwortung tragen. Sie sollen sich mit anderen Staaten zusammensetzen und gemeinsame Regeln für KI beschließen – ähnlich wie es früher bei Atomwaffen gemacht wurde. Sie vergleicht die heutige Lage mit dem Jahr 1945, als die ersten Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki fielen. Damals einigten sich Staaten erst danach auf internationale Regeln – Cooper will, dass die Welt bei KI nicht erst auf ein solches Ereignis wartet. Sie schreibt: „Wir können es nicht leisten, auf eine KI-Version von Hiroshima zu warten, bevor wir handeln.“
