Künstliche Intelligenz hat die Geschwindigkeit von Cyberangriffen auf Unternehmen dramatisch erhöht, wie eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zeigt.
Angriffszeiten schrumpfen von Wochen auf Stunden
Erkannte Schwachstellen in IT-Systemen werden heute oft innerhalb weniger Stunden ausgenutzt. "Erkannte Schwachstellen können innerhalb von zehn Stunden genutzt werden", heißt es in der Studie "Cybersicherheit in Österreich", für die KPMG rund 1.400 österreichische Unternehmen befragt hat. Noch vor wenigen Jahren lagen zwischen dem Auffinden von Sicherheitslücken und deren Ausnutzung mehrere Tage oder Wochen.
Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz seien Angriffe nicht nur schneller, sondern auch skalierbarer und schwerer vorhersehbar geworden, so die Experten. Besonders betroffen sind Unternehmen, die Sicherheitsupdates nicht zeitnah einspielen: In 40 Prozent der erfolgreichen Angriffe war eine schlechte Patch-Verwaltung der Einfallspunkt.
