Das Land Kärnten nimmt die provisorischen Zelte an der Grenze zu Italien wieder weg, weil viel weniger Menschen Asyl beantragen.
Was ist passiert? In Kärnten, direkt an der Grenze zu Italien, gab es lange Zeit weiße Zelte und eine provisorische Anlage. Sie hieß offiziell „Grenzmanagement" und wurde aufgestellt, als sehr viele Flüchtlinge nach Kärnten kamen. Seit Jahresbeginn wurden aber nur noch rund 90 Asylanträge im ganzen Bundesland gestellt. Deshalb hat das Land entschieden, die Zelte wieder abzubauen.
Wer hat das entschieden? Bei einem Treffen haben Innenminister Gerhard Karner (ÖVP), Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) und sein Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) darüber gesprochen. Fellner sagt, die Situation habe sich „Schritt für Schritt entspannt". Karner meint, dass die illegale Migration stark zurückgedrängt werden konnte und das Geld im Asylbereich spare.
Was bedeutet das für dich? Für die Menschen in der Region ändert sich einiges: Die Anlage, die über mehrere Jahre sichtbar war, verschwindet wieder. Außerdem geht es um eine politische Frage, die dich betrifft, weil über Asyl, Grenzen und Migration in Österreich laufend diskutiert wird und diese Entscheidung ein Zeichen dafür ist, dass die Lage an der Südgrenze ruhiger geworden ist.
