Der Internationale Währungsfonds schickt der Ukraine gerade wieder viel Geld, damit das Land im Krieg weiter funktionieren kann.
Der Internationale Währungsfonds (kurz IWF) ist eine große Weltorganisation, die Länder mit Geld hilft, wenn sie in Schwierigkeiten stecken. Er hat jetzt beschlossen, der Ukraine 690 Millionen US-Dollar zu geben – umgerechnet sind das etwa 604 Millionen Euro. Dieses Geld kommt aus einem Hilfsprogramm, das insgesamt vier Jahre läuft und 8,1 Milliarden US-Dollar umfasst.
Damit das Geld fließt, muss die Ukraine bestimmte Reformen umsetzen. Das sind Veränderungen im Land, zum Beispiel eine bessere Steuerverwaltung oder mehr Kontrolle über die Staatsausgaben. Der IWF hat geprüft, wie weit die Ukraine damit ist, und fand die Fortschritte „largely satisfactory“ – also überwiegend zufriedenstellend. Das bedeutet: Es läuft gut genug, um weiter Geld zu bekommen.
