In Italien herrscht seit Tagen extreme Hitze, und das macht den Winzerinnen und Winzern sowie den Bauern im Land schwer zu schaffen.
Was ist passiert? Italien wird seit Tagen von einer starken Hitzewelle heimgesucht. In den Weinbergen reifen die Trauben langsamer, weil es so heiß und trocken ist. Besonders im Prosecco-Gebiet im Norden, nahe Österreich, machen sich die Winzerinnen und Winzer Sorgen: Wenn die Trauben zu viel Sonne abbekommen, können die typischen Aromen verloren gehen – also das, was Prosecco eigentlich ausmacht.
Wer hilft? Der große Bauernverband CIA-Agricoltori Italiani schlägt Alarm. Präsident Cristiano Fini fordert von der Politik bessere Versicherungen gegen Klimarisiken und mehr Geld für Forschung an Rebsorten, die Hitze besser vertragen. Auch der Önologe Riccardo Cotarella gibt Hoffnung: Wenn es im Juli noch regnet, könnte 2026 trotzdem ein richtig guter Weinjahrgang werden.
