In Italien gelten seit Sonntag neue Regeln für Radarfallen, weshalb rund 850 ältere Geräte vorübergehend abgeschaltet werden müssen.

Stell dir vor, du fährst durch Italien und plötzlich fehlen an vielen Straßen die bekannten Blitzer. Genau das passiert gerade: Von den etwa 4.000 Radarfallen im Land müssen rund 850 vorübergehend ausgeschaltet werden, weil sie die neuen Vorschriften nicht erfüllen. Das hat das italienische Verkehrsministerium in einem neuen Dekret festgelegt, das am Sonntag in Kraft getreten ist.

Was bedeutet „neue Vorschriften" eigentlich? Bisher wurden viele Blitzer in Italien nur mit einer einfachen Zulassung betrieben. Das neue Gesetz verlangt aber eine sogenannte Typgenehmigung – das ist eine gründliche technische Prüfung, die sicherstellt, dass das Gerät genau und zuverlässig misst. Außerdem muss jedes Gerät künftig vor der Inbetriebnahme kalibriert, also genau eingestellt, werden und alle zwölf Monate eine technische Überprüfung bestehen.