Die USA und der Iran haben sich nach wochenlangen Verhandlungen auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden soll. Israels Regierungschef Netanjahu sagt, sein Land sei vor einer nuklearen Bedrohung bewahrt worden.
Was ist passiert? Die USA und der Iran haben sich nach vielen Verhandlungen auf ein sogenanntes Rahmenabkommen geeinigt. Ein Rahmenabkommen ist wie eine grobe Skizze: Es legt die wichtigsten Punkte fest, bevor später ein ausführlicher Vertrag ausgearbeitet wird. In dem Abkommen geht es darum, den Krieg zwischen den beiden Ländern zu beenden, eine Waffenruhe zu verlängern und die Straße von Hormus wieder zu öffnen – eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt. Die Unterzeichnung soll am Freitag in der Schweiz stattfinden. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat erklärt, Israel sei „vor der Bedrohung einer atomaren Auslöschung gerettet“ worden. Er begründete das mit den militärischen Angriffen, die Israel zusammen mit den USA gegen den Iran geführt hat. Ohne diese Angriffe, so Netanjahu, hätte der Iran „schon Atombomben“. Der Iran hat allerdings immer wieder gesagt, dass er keine Atomwaffen will und sein Nuklearprogramm nur friedlich nutzt. Das Rahmenabkommen verschiebt die nukleare Bedrohung nach Netanjahus Worten „um Jahre“.
