Das israelische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das religiösen Studenten den Militärdienst erleichtert – kurz vor einer wichtigen Wahl sorgt das für Diskussionen.
Was ist passiert? In Israel hat die Knesset, das ist das Parlament, ein neues Gesetz beschlossen. Es sagt: Wer den ganzen Tag religiöse Texte studiert, soll sich leichter vom Wehrdienst befreien lassen können. Dafür haben 63 Abgeordnete gestimmt, 52 waren dagegen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu war bei der Abstimmung nicht dabei. Am 27. Oktober wird in Israel ein neues Parlament gewählt, deshalb ist das Gesetz politisch brisant.
Wer hilft weiter? In Israel prüfen Gerichte, ob solche Gesetze mit der Verfassung vereinbar sind. Das oberste Gericht hatte 2024 die alte Befreiung der ultraorthodoxen Juden vom Wehrdienst aufgehoben. Außerdem haben Abgeordnete wie Dan Illouz öffentlich Kritik geübt und ihre Partei verlassen, damit die Leute wissen, dass es Streit gibt. Medien berichten über das Thema, damit du verschiedene Sichtungen lesen kannst.
