In Israel stehen vor der Wahl im Oktober sieben umstrittene Gesetze auf dem Plan, und die Regierung von Benjamin Netanjahu will sie schnell noch durchbringen.
Was ist passiert? In der Knesset, dem israelischen Parlament, werden gerade viele wichtige Gesetze diskutiert. Es geht zum Beispiel darum, ob ultra-orthodoxe Männer, also sehr religiöse jüdische Männer, weiterhin nicht zur Armee müssen. Außerdem soll das Amt der Generalstaatsanwältin verändert werden, die auch die Regierung berät. Es gibt auch Pläne für neue Regeln für Fernsehen, Radio und Streaming. Viele Menschen in Israel sind gegen diese Pläne und gehen seit Monaten auf die Straße.
Wer hilft oder handelt? Die Opposition im Parlament kritisiert die Vorhaben und sagt, die Regierung wolle zu viel Macht auf sich vereinen. Auch das oberste Gericht in Israel hat schon 2024 entschieden, dass die Wehrdienstbefreiung für ultra-orthodoxe Männer so nicht mehr erlaubt ist. Außerdem gibt es in Israel freie Medien, die über die Gesetze berichten und sie einordnen, sodass Bürgerinnen und Bürger sich informieren können.
Was kannst du tun? Wenn dich das Thema interessiert, kannst du Berichte von verschiedenen Nachrichtenseiten vergleichen und so unterschiedliche Sichtweisen kennenlernen. In einer Demokratie ist es wichtig, dass junge Menschen verstehen, wie Gesetze gemacht werden und welche Folgen sie haben können. Du kannst mit Freundinnen und Freunden oder in der Schule darüber sprechen und dir eine eigene Meinung bilden.
