Die israelische Armee hat ein Gebiet rund um den Gazastreifen zur Sperrzone gemacht, um einen Marsch rechter Minister und ihrer Anhänger in das palästinensische Gebiet zu verhindern.
Was ist passiert? In Israel wollten am Sonntag rechte Politiker und Unterstützer in den Gazastreifen marschieren. Sie nannten ihren Marsch „March of the Thousands“, also „Marsch der Tausend“. Geplant war er für 17 Uhr Ortszeit. Die radikale Siedlergruppe Nachala hatte die Aktion unter das Motto „Nach 21 Jahren nach Hause zurückkehren“ gestellt. Ihr Ziel: neue israelische Siedlungen im Gazastreifen bauen. Nach Berichten der Zeitung Times of Israel wollten acht Minister mitlaufen, darunter der Nationale Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir und Finanzminister Bezalel Smotrich.
Wer hilft und vermittelt? Die israelische Armee hat die Gegend rund um den Gazastreifen zur militärischen Sperrzone erklärt. Damit darf dort niemand einfach hineinlaufen. Die Armee sagt: Das machen wir aus Sicherheitsgründen. Auch US-Präsident Donald Trump hat einen Friedensplan vorgelegt. Darin ist ein schrittweiser Rückzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen vorgesehen. Der Plan steht im Gegensatz zu den Ideen der rechten Politiker, die neue Siedlungen bauen wollen.
